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Tarif
 

TVöD - ja, aber …
In einem ersten Gedankenaustausch zwischen dem innenpolitischen Sprecher der CDU - MdL Theo Kruse - und Vertretern der GdP - Werner Swienty, Peter Hugo, Herbert Uebler und Brigitte Herrschaft - kam neben den allgemeinen Themen zur Inneren Sicherheit das Schwerpunktthema Entwicklung des Tarifbereiches nicht zu kurz.

Landesbedienstete demonstrieren für einheitliches Tarifrecht im öffentlichen Dienst Schätzungsweise
5.000 Teilnehmer, davon ca. 700 GdP-Mitglieder, folgten am heutigen Donnerstag dem Aufruf zur gemeinsamen Kundgebung von ver.di, GdP, GEW und dbb Tarifunion in den Düsseldorfer Hofgarten.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die gestrigen Verhandlungen zur Tarifreform mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (die bis in den frühen Morgen andauerten) wurden heute für gescheitert erklärt. Sie scheiterten an der Unbeweglichkeit der von der CDU regierten Länder, die keinerlei Verhandlungsbereitschaft signalisierten.
Die Große Tarifkommission der GdP bekräftigt ihre zu den Kündigungen der Arbeitszeitbestimmungen, Zuwendung und Urlaubsgeld getroffenen Beschlüsse und erklärt, dass die Verhandlungen in diesen Punkten gescheitert sind.Momentan werden zwischen den Mitgliedsgewerkschaften des DGB Maßnahmen bzw. Aktionen besprochen, die durchgeführt werden könnten, um die (einzelnen) Länder zu einem eigenen Abschluss des TVöD zu bewegen.
Weitere Einzelheiten hierzu werden umgehend an euch weiterleiten.

Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden am 24. und 25. April 2005 fortgesetzt.
Die erste Runde der Verhandlungen am 14.04.2005 machte die gegensätzlichen Positionen der Verhandlungspartner deutlich. Die TdL fordert: „Arbeitszeit rauf und Jahressonderzahlung runter!“

Am 03.03.2005 fand gemäß Forderung der Tarifkommission des öD das Auftaktgespräch zwischen den Spitzenvertretern der Gewerkschaftsseite und den Spitzenvertretern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) statt. Die Gewerkschaftsseite hat gegenüber der TdL deutlich gemacht, dass das Ziel der Verhandlungen die Übertragung des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen vom 9. Februar 2005 auf die Länder ist. Die Tarifeinheit im öffentlichen Dienst steht für die Gewerkschaftsseite dabei im Vordergrund sowie den Tarifabschluss mit der TdL möglichst schnell zu erreichen. In dem Spitzengespräch wurden daher weitere Termine vereinbart. Die nächsten Spitzengespräche finden am 8. und 14. April 2005 statt. Ziel ist – im engen Zusammenhang mit dem Tarifabschluss für Bund und Kommunen – im April einen Abschluss im Länderbereich zu erzielen und den TVöD zum 1. Oktober 2005 für die Länder in Kraft zu setzen.

Am 8. April will die Gewerkschaftsseite versuchen auszuloten, ob ein Ergebnis noch im April zu erreichen ist. Die Verhandlungskommission wird dann voraussichtlich am 14. April 2005 zusammentreffen. Ein weiterer Termin ist für den 21./22. April geplant. Die Tarifkommissionen des öD werden zu diesem Termin (sobald er bestätigt worden ist) die Bewertung, Diskussion und ggf. die Beschlussfassung zu einem möglichen Abschluss vornehmen.


Brigitte Herrschaft zur stellvertretenden Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei in NRW gewählt.
BrigitteHerrschaft.jpg (60540 Byte)Brigitte Herrschaft, seit 2002 im geschäftsführenden Landesbezirksvorstand der Gewerkschaft der Polizei in NRW wurde am 1. März auf einer Landesbezirksbeiratssitzung, dem höchsten Gremium zwischen den Delegiertentagen, in Sprockhövel zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Die 53jährige Oberhausenerin ist freigestelltes Mitglied des Polizeihauptpersonalrates im Innenministerium in Düsseldorf und bearbeitet schwerpunktmäßig Themen des Tarifbereichs.

Neuer Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
Im Januar 2003 haben sich die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes auf eine umfassende Neugestaltung des Tarifrechts für den öffentlichen Dienst geeinigt. Das überkommene Tarifrecht sollte durch ein modernes, leistungsorientiertes und transparentes Tarifrecht für alle Beschäftigten ersetzt werden, das den Anforderungen an eine moderne Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger gerecht wird.

Wir ziehen alle an einem Strang!
 Am Randes des Seminars „Aktuelles aus dem Tarifbereich“ wurde das aktuellste Thema - die bevorstehende „Tarifrunde 2005“- ausgiebig diskutiert. Konstituierung Nachdem der Geschäftsführende Landesbezirksvorstand bereits im Sommer beschlossen hatte, eine eigene „Große Tarifkommission (GTK)“ einzurichten, hat diese sich zu diesem Tagesordnungspunkt dort konstituiert.

GdP gegen Leistungsstreichungen bei der gesetzlichen Unfallversicherung
 Wie Als einen Generalangriff auf einen Kernbereich der Unfallversicherung verurteilt die Gewerkschaft der Polizei Vorschläge der Arbeitgeberverbände, Wegeunfälle ganz aus dem Leistungskatalog zu streichen.

Delegationserlass
 Wie berichtet, ist die Delegation der Tarifstellen-Bewirtschaftung mit Erlass vom 27. Mai 2004 auf die Bezirksregierungen in einem ersten Schritt umgesetzt worden. Der angekündigten 2. Schritt, der für 2006 geplant war, ist nunmehr in Teilen vorgezogen worden. Mit Erlass vom 26.07.2004 wird den Kreispolizeibehörden und Polizei-Einrichtungen die Möglichkeit eröffnet – auf Antrag – bereits jetzt schon in die Personalbudgetierung, zunächst im Tarifbereich, einzusteigen.

„Soziale Kälte hält an"
Mit einem am 19.05.2004 per E-Mail versandten Erlass kommt das IM einer Bitte des Finanzministeriums auf Informationssammlung/“Feindbeobachtung“ nach.

Die Bezirksregierungen zuständig für die Bewirtschaftung von Tarifstellen!
Die Landesregierung beabsichtigt langfristig, die in einigen Behörden im Rahmen eines Pilotversuches erprobte Budgetierung von Tarifstellen landesweit einzuführen. Zunächst wird deshalb in einem „ersten“ Schritt die Stellenbewirtschaftung durch Delegation bzw. „Rückführung“ auf die Ebene der Bezirksregierungen umgesetzt.

Ende der Friedenspflicht?
Die Länder haben die tarifvertraglichen Bestimmungen über die Arbeitszeit gekündigt. Die ver.di Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hat gemeinsam mit der GdP die Tarifgemeinschaft deutscher Länder aufgefordert, die Kündigung zurückzunehmen. Sollte diese Rücknahme nicht bis zum 30 April erfolgt sein, bedeutet das, dass die Gewerkschaften das Scheitern der Verhandlungen bezüglich der gekündigten Arbeitszeit erklären würden.

4. GdP-Tarifforum ein voller Erfolg
Am 16. März 2004 hat im Bildungszentrum Brühl, des Instituts für Aus- und Fortbildung, das 4. Tarifforum der GdP NRW stattgefunden. Anders als in früheren Jahren war dieses Tarifforum eine reine Informationsveranstaltung, da die Spitzenkandidaten des Tarifbereiches in den bereits durchgeführten Bezirkskonferenzen vorgestellt worden.

Tarifbindung für GdP-Mitglieder gesichert (Rechtsanspruch)
Kaum haben die Länder die tarifvertraglichen Bestimmungen über die Arbeitszeit gekündigt, weichen die ersten öffentlichen Arbeitgeber von der freiwilligen Anwendung der Tarifgebundenheit gem. § 3 Abs. 1 Tarifvertragsgesetz "tarifgebunden sind die Mitglieder der Tarifvertragsparteien und der Arbeitgeber der selbst Partei des Tarifvertrages ist" ab.

Arbeitgeber und TdL kündigen den Tarifvertrag „Arbeitszeit“
Am 26. 3. 2004 haben die Mitglieder der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die Kündigung der tarifvertraglichen Regelungen zur Arbeitszeit für das Tarifgebiet West zum 30. 4. 2004 ausgesprochen. Die Kündigung liegt zwischenzeitlich schriftlich vor.

Was hat die Aufgabenkritische Untersuchung – insbesondere die Stellenumwandlungen – uns Tarifbeschäftigten gebracht?
Das Kienbaum –Gutachten II (Aufgabenkritische Untersuchung) hat den Tarifbeschäftigten seinerzeit eine ganze Reihe von möglichen "neuen Tätigkeitsfeldern" in Aussicht gestellt. Es kam zu dem Ergebnis, dass in einigen Bereichen Aufgaben nicht zwangsweise von Polizeivollzugsbeamten (PVB) wahrgenommen werden müssen, sondern die Übertragung dieser Aufgaben an Angestellte denkbar wäre.

Lachen ohne Zahnlücken Zahnersatz auch 2005 weiter Kassenleistung
Ab Januar 2005 gelten nach der Gesundheitsreform die neuen gesetzlichen Bestimmungen zur Finanzierung von Zahnersatz. Bisher hatte der Arbeitgeber die Kosten für beispielsweise Kronen, Brücken oder Prothesen über den Beitragssatz der Krankenkasse mitfinanziert.

Auslandskosten im Krankheitsfall
 Aufwendungen, die durch eine Erkrankung im Ausland (§ 10 BVO) entstehen, z. B. während eines Urlaubs oder bei Personen mit Wohnsitz im Ausland, sind grundsätzlich beihilfefähig.

Kfz-Werkstätten
Durch Kabinettbeschluss vom 18.11.2003 hat das Land NRW das positive Ergebnis der von der GdP-NRW durchgesetzten Wirtschaftlichkeitsüberprüfung anerkannt. Somit ist die seinerzeit pauschal unterstellte Unwirtschaftlichkeit unserer Werkstätten vom Tisch.

Wunschdenken
Ende letzten Jahres hatte der Landtag NRW beschlossen, die Wochenarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte im allgemeinen und die Lebensarbeitszeit für Polizeivollzugsbeamte im besonderen zu verlängern.
 

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