GdP fordert schnelle politische Entscheidung zur
Wasserschutzpolizei!
In einer Krisensitzung diskutierten Vertreter des geschäftsführenden
Landesbezirksvorstands mit betroffenen Kolleginnen und Kollegen der
Wasserschutzpolizei die Absichten der Landesregierung, die WSP dem
Polizeipräsidium Duisburg anzugliedern.
Einhellige Auffassung: Die GdP fordert die Eigenständigkeit der
Wasserschutzpolizei!
Wir haben diese Forderung auch unmissverständlich an unterschiedliche
politische und auch wirtschaftliche Ebenen weitergeleitet und unsere
Position in einem ausführlichen Schreiben an den Innenminister deutlich
gemacht.
Die Anbindung an eine vorwiegend kommunal ausgerichtete Polizeibehörde –
wie das PP Duisburg – wird der landesweiten Aufgabe der hoch spezialisierten
Wasserschutzpolizei nicht gerecht und wäre nicht sinnvoll.
Eine Neuorganisation der Wasserschutzpolizei in Form einer bloßen
Angliederung an ein Polizeipräsidium würde kontraproduktiv zu ihrer
speziellen Qualifikation und der damit auch verbundenen Erfordernis ihrer
ständigen Weiterbildung sein.
Die spezifischen Aufgaben der Wasserschutzpolizei erfordern eine eigene
Führung und eine eigene Dienst- und Fachaufsicht.
Viele Bereiche der Polizei sind zur Zeit stark verunsichert:
Die GdP fordert daher die Politiker auf, schnelle und sachgerechte
Entscheidungen zu treffen und Ruhe in die Polizei einkehren zu lassen.
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