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Hände weg von der Wasserschutzpolizei!

Die Wasserschutzpolizei muss ihre Eigenständigkeit behalten: Mit scharfer Kritik reagierte die Gewerkschaft der Polizei auf das Vorhaben des Innenministers, die Wasserschutzpolizei dem PP Duisburg anzugliedern und damit die Selbständigkeit aufzulösen.

„Wir haben sofort Kontakt zum Innenministerium aufgenommen und werden alles daransetzen, diese Maßnahme zu stoppen“, sagte Frank Richter, stellvertretender Vorsitzender der GdP.

Es kann nicht sein, dass man den Plänen der Scheu-Kommission zur Neuorganisation der Polizei in NRW generell eine Absage erteilt und sich dann einige Rosinen aus dem Gesamtpaket herauspickt.

Das Innenministerium spricht selbst von einer „hoch spezialisierten Fachbehörde“ und räumt ein, dass in Duisburg „bislang nicht die spezifische Sachkenntnis für besondere Lagen aus dem Aufgabenspektrum für die WSP verfügbar“ sei.

Die GdP hält die Pläne zur geplanten Angliederung an das Polizeipräsidium Duisburg für einen fatalen Fehler, der auch nicht absehbare Auswirkungen auf die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes hätte.

NRW hat das größte Binnenwasserstraßennetz in der ganzen Bundesrepublik und kann unmöglich als Anhängsel einer Kreispolizeibehörde geleitet werden.

 

 

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