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Nach der Wahl ist vor der Wahl

GdP im Gespräch mit den Fraktionen des NRW Landtages

Bei den aktuellen Gesprächen mit Spitzenvertretern aller politischen Parteien nach der Landtagswahl lotet die GdP aus, inwieweit die Aussagen der Parteien aus den Wahlkampfzeiten auch im polizeilichen Alltag Gültigkeit haben. Im Fokus der Gespräche stehen u. a. nachfolgende Themen:

  • Personalfragen
  • Anhebung der Einstellungszahlen zum Ausgleich der Zurrruhesetzungen und Verbesserung der Altersstruktur
  • Zusätzliches Personal für neue Aufgaben
    Die Position des Landes NRW in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TDL)
  • Übernahme des TVöD
  • Verstärkte Übernahme von Technikaufgaben und Bürotätigkeiten durch An-gestellte
    Die Fortführung der zweigeteilten Laufbahn
  • Beibehaltung der Umsetzungsschritte
  • Aufhebung des Deckelungsbeschlusses
    Besoldung und Versorgung
  • Sicherung des Einkommens bei evtl. Funktionsbesoldung
  • Schaffung eines Versorgungsfonds
    Flexibilisierung der individuellen Lebensarbeitszeit
  • Faktorisierung der Schichtarbeit
  • Persönliches Lebensarbeitszeitkonto
    Sicherung von Arbeitnehmerrechten
  • Stärkung der kollektiven Mitbestimmung
  • Stärkung des individuellen Schutzes von Arbeitnehmerrechten
    Ausstattung / Ausrüstung / Technik
  • Funktionsbekleidung / persönliche Ausstattung
  • IT-Technik (u.a. Digitalfunk, Beseitigung von Fehlentwicklungen)

Die GdP bleibt dabei:

  • Die Polizeibeschäftigten genießen zu Recht bei den jährlichen Bürgerumfragen hohes Vertrauen
  • Steuerung und Führung sind auf ein "gesundes Maß" zurückzuführen, dann wird die Polizei NRW weiter effektiv und leistungsstark arbeiten
  • Die Aufnahme und Bearbeitung von Anzeigen gehört grundsätzlich in die Hände von Polizeibeamtinnen/ -beamten
  • Die Möglichkeiten, Aufgaben im Personen- und Objektschutz zu verlagern, sind begrenzt
  • Polizeiliche Aufgabengebiete, die durch Angestellte wahrgenommen werden können ( u.a. IuK/ Gewahrsam/ Erkennungsdienst) sind nicht ohne weiteres vermehrbar.

Bei den Gesprächen und Verhandlungen gilt es festzustellen, was sich hinter den Schlagworten "Entlastung von polizeifremden Aufgaben bzw. Verwaltungsaufgaben" tatsächlich verbirgt.

 

 

 

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