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Fehlende Anerkennung des Wachdienstes - GdP fordert Ursachenbekämpfung statt Alibi-Workshops

„Die ersten Ergebnisse der landesweiten Mitarbeiterbefragung bei der Polizei bestätigen das, was jeder Kenner der Materie seit Jahren weiß.“, so der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen, Frank Richter. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wach- und Wechseldienstes beklagen den Mangel an Anerkennung für ihre Arbeit.“

„Die Ursachen für den seit Jahren wachsenden Mangel an Wertschätzung liegen u. a. im Verhalten von Vorgesetzten, in der ständigen Personal-knappheit und der daraus resultierenden Arbeitsverdichtung für die Kolleginnen und Kollegen auf den Streifenwagen, aber auch in der vom Dienstherrn verordneten Lebensarbeitszeitverlängerung ohne Abzüge für den Wachdienst.“, so der stellvertretende GdP-Chef weiter.

„Die vom Innenministerium beabsichtigte Problemlösung in Form von Durchführung eines Workshops stellt eine Alibiveranstaltung dar. Damit werden weder die Ursachen bekämpft noch wird das Anliegen des Wach-dienstes gestärkt.“

„Gefordert sind aus Sicht der GdP vielmehr Vorgesetzte, die den Kolleginnen und Kollegen im Wachdienst den Rücken stärken, Vorgesetzte, die das notwendige Personal im Wachdienst verwenden und Vorgesetzte, welche die Arbeitsverdichtung verhindern.“

Der stellvertretende GdP-Vorsitzende: „Ich appelliere an die Verantwortlichen im Innenministerium, schaffen Sie die notwendigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und anerkannte Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen.“

 

 

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