Entsetzen und Bestürzung über Anschläge in London
„Mit Entsetzen und Bestürzung“, so der stellvertretende Vorsitzende der
Gewerkschaft der Polizei in NRW, Frank Richter, habe die GdP auf die
schrecklichen Anschläge in London reagiert: „Es scheint klar zu sein, dass
es sich bei den Anschlägen um Attentate aus dem Bereich des internationalen
Terrorismus handelt. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien,
aber unser Mitgefühl allein reicht nicht. Wir als GdP sind uns seit langem
dieser ungeheuren Bedrohung bewusst und haben immer wieder auf die Politik
eingewirkt, konkrete Maßnahmen zu ergreifen.“
Richter beklagte, dass in der Politik häufig die Gefahren für Deutschland
und NRW verharmlost worden wären: „Das haben uns viele Fachleute aus der
Polizei bestätigt. Deutschland ist schon lange nicht mehr nur Ruheraum,
sondern Rekrutierungs- und Ausbildungsgebiet geworden. Es gibt eine neue
Generation von Terroristen, die immer gewissensloser und auch
professioneller reagieren.“
Die Polizei sei zur Zeit, so der stellvertretende GdP-Vorsitzende, weder
personell noch sächlich auf die Bekämpfung oder Verhinderung aller denkbaren
Bedrohungsszenarien vorbereitet: „Es mangelt in großen Bereichen an
entsprechender Technik und auch an Personal. Innere Sicherheit kostet eben
Geld.“
Richter forderte die Politiker auf, sich der Bedrohung durch den
internationalen Terrorismus zu stellen. „Madrid und jetzt London: Was
passiert in Deutschland vor der Fußballweltmeisterschaft?“
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