Wir sind entsetzt über Äußerungen des Düsseldorfer
Oberbürgermeisters Erwin
„Ich bin empört und entsetzt“ sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft
der Polizei in NRW, Werner Swienty, zu den Vorwürfen des Düsseldorfer
Oberbürgermeisters Erwin, die Polizei hätte sich „versteckt“ und bei dem
brutalen Überfall am Wochenende auf der Düsseldorfer Einkaufsmeile „Kö“ von
der Schusswaffe Gebrauch machen müssen.
„Ich bin entsetzt, weil der Oberbürgermeister offensichtlich bar jeder
Sachkenntnis öffentlich durch nichts zu rechtfertigende Schelte betreibt.
Die Kolleginnen und Kollegen haben ein mögliches Blutbad verhindert, durch
ihr besonnenes und professionelles Verhalten Menschenleben geschützt. Ihnen
gebührt unser Dank, weil sie in Sekundenschnelle die richtige Entscheidung
getroffen haben“, sagte Swienty heute in Düsseldorf.
„Empört“ sei er, so der GdP-Chef, über den CDU-Politiker und ehemaligen
Rechtsanwalt Erwin, weil der schlagzeilenträchtige öffentliche Kritik an der
Polizei übe, obwohl er die nötige Sachkenntnis haben müsse: „Es ist schäbig,
wie auf Kosten der Polizei und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger
hier im Landtagswahlkampf Politik gemacht wird.
OB Erwin nimmt – so muss man seine Äußerungen verstehen - die Gefährdung
von Menschenleben in Kauf. Ich wünsche ihm nicht, dass er einmal bei einem
solchen brutalen Überfall in der Nähe ist und zwischen schießende Täter und
– wie von ihm gefordert - zurückschießende Polizeibeamte um sein Leben
bangen muss. Jedes Menschenleben ist mehr wert, als der erbeutete Schmuck.“
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