GdP im offenen Dialog mit Innenminister Dr. Wolf und
Staatssekretär Brendel
Zu einem ersten offenen Gedankenaustausch trafen sich die
stellvertretenden GdP-Vorsitzenden Frank Richter, Peter Hugo und Herbert
Uebler mit Innenminister Dr. Ingo Wolf und Staatssekretär Brendel.

Die GdP-Vertreter stellten die Frage nach dem Konzept des Innenministers
für die ersten hundert Tage in seiner Verantwortung:
Dr. Wolf verwies auf die Koalitionsvereinbarungen und betonte, dass er
keine Generalrevision plane. Er setze auf den offenen Dialog mit der
Gewerkschaft, den Berufsverbänden, den Behördenleitern und weiteren
Führungskräften. Ein fertiges Programm habe er nicht in der Tasche.
Der Innenminister betonte, dass er die Wahlkampfaussage „Mehr Personal in
den operativen Dienst“ umgehend umsetzen wolle.
Weitere Schwerpunkte des Gesprächs:
Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit/Faktorisierung der Arbeit im
WWD
Der Innenminister zeigte Bereitschaft, gemeinsam mit der GdP Modelle zu
entwickeln, die individuelle Lösungen für die Beschäftigten bieten
Zweigeteilte Laufbahn
Dr. Wolf: Es gibt grundsätzlich keine Abkehr von der Umsetzung der
zweigeteilten Laufbahn bei der Polizei, aber man werde in nichthoheitlichen
Bereichen auf Tarifbeschäftigte bzw. Privatisierung setzen
Ablösung des Projektes Steuerung und Führung
Die vom Innenminister vorgesehene Reduzierung des Sach- und
Personalaufwands wird von der GdP begrüßt. Allerdings seien für eine
optimale Polizeiarbeit gewisse Faktoren aus dem Projekt Steuerung und
Führung auch weiter notwendig.
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