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Neuorganisation der Kreispolizeibehörden:
Innenminister Behrens diskutiert mit der GdP auf der Landesbezirksbeiratssitzung

Düsseldorf/Sprockhövel. Unter dem Motto "Die Polizei des Landes fit machen für die Zukunft" präsentierte Innenminister Dr. Fritz Behrens heute auf der Sitzung des Landesbezirksbeirates der GdP NRW in Sprockhövel die Empfehlungen der "Scheu-Kommission" zur Neuorganisation der Kreispolizeibehörden.

Ziel der Reform sei, die Präsenz der Polizei da zu stärken, wo die Menschen in NRW sie am meisten braucht: In ihrer Nähe. Dazu gehöre eine Stärkung der personellen Ausstattung der Basisorganisationen, des Wachdienstes und der Ermittlungsdienste. Dieses Ziel könne man nur durch eine Straffung der Organisation, durch den Abbau von Hierarchien und eine deutliche Reduzierung der Zahl der Polizeibehörden erreichen.

Alle Änderungen würden selbstverständlich sozialverträglich erfolgen und es würde auf keinen Fall zu Kündigungen kommen.

Der Minister betonte erneut, dass viele Vorschläge der Kommission überzeugend, aber dennoch noch viele Fragen offen und ausführlich zu diskutieren seien.

Dazu gehörten unter anderem eine notwendige Neuorganisation der Polizeiabteilung im Innenministerium, die noch zu diskutierende organisatorische Anbindung der Autobahnpolizei, Fragen der Zentralisierung der Technik sowie die Organisation der Personalvertretungen.

Zum weiteren Ablauf erklärte Behrens:

Der "Scheu-Bericht" würde ausgewertet und diese Auswertung nach der Sommerpause, nach den Landtagswahlen, präsentiert. Im Herbst dieses Jahres würde das Kabinett über eine Neuordnung der Kreispolizeibehörden entscheiden.

Für 2 006 sei eine Landtagsdebatte vorgesehen, frühestens ab 2 007 sei mit dem Beginn einer Umsetzung der Neuorganisation zu rechnen, die sich über drei Jahre erstrecken würde.

Wie in der Vergangenheit wolle er "mit der GdP gestalten und an einem Strang ziehen" und bat um deren aktive Mitarbeit.

 

 

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