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Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP: GdP vermisst klare Aussagen zur Inneren Sicherheit

„Wenig Konkretes für die Zukunft der Polizei in NRW“ kommentierte Frank Richter, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in NRW, die Aussagen in den Koalitionsvereinbarungen von CDU und FDP zum Thema Innere Sicherheit.

„Entgegen der Versprechen während des Wahlkampfes, die Personalsituation der Poli-zei entscheidend zu verbessern, fehlt im Koalitionsvertrag hierzu eine klare Position. Auch zu den Reformmodellen, mit deren Hilfe entbürokratisiert werden soll und damit Personal freigesetzt für die eigentliche Polizeiarbeit, gibt es keine konkreten Angaben. Die geplanten Reformen wie die beabsichtigte Konzentration der Mordermittlungen in nur fünf Behörden im ganzen Land sind sachlich nicht zu rechtfertigen und überdies halbherzig“ kritisierte Richter.

Problematisch sieht die GdP die Abschaffung der Bezirksregierungen als Mittelbehörde: „Hier sehen wir noch keine praktikable Alternative. CDU und FDP müssen ganz klar de-finieren, wer zukünftig die Aufgaben wahrnehmen wird. Eine 1:1-Übertragung auf die Kreispolizeibehörden wird nicht möglich sein.“

Richter weiter: „Die neue Landesregierung wird sich an ihren Wahlversprechen messen lassen müssen. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob und wie die Po-lizei tatsächlich gestärkt wird.“

 

 

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