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Neuordnung der Kreispolizeibehörden:
GdP sieht noch offene Fragen

„Diskussionsfähige Ansätze“ sieht der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in NRW, Werner Swienty, in dem von Innenminister Dr. Fritz Behrens heute in Düsseldorf vorgelegten Bericht der sogenannten Scheu-Kommission, die sich mit der Neuordnung der Führung und Verwaltung der Kreispolizeibehörden NRW beschäftigte.

„Der Bericht enthält Vorschläge für eine leistungsfähigere und bürgernahe Polizei. Die Polizeibehörden müssen zukünftig in der Lage sein, in ihrem Zuständigkeitsbereich das polizeiliche Aufgabenspektrum mit eigenem Personal weitestgehend zu erledigen. Damit wäre eine Forderung der GdP nach der Gewährleistung einer ortsnahen Versorgung der Bürger erfüllt“ kommentierte Swienty in einer ersten Stellungnahme.

„Die GdP wird scharf darauf achten, dass die durch die Neuordnung eingesparten Potentiale in der Polizei genutzt werden. Auf keinen Fall darf die Reform dazu missbraucht werden, den Landeshaushalt zu konsolidieren“, sagte der GdP-Chef.

Swienty betonte aber auch, dass der Scheu-Bericht noch viele Fragen offen ließe: „Vor der Umsetzung müssen wir über die geplante Veränderung der Struktur im Innenministerium diskutieren, auch die endgültige Zahl der Kreispolizeibehörden ist für uns noch offen. Ebenfalls steht eine abschließende Bewertung der vorgesehenen Gliederungen z.B. der Spezialeinheiten, der Bereitschaftspolizei und der Autobahnpolizei für uns noch nicht fest. Darüber werden wir mit der Landesregierung und dem Innenminister, dem Parlament und den Parteien noch ausführlich diskutieren müssen.“

 

 

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